Frankfurter Würstchen

Zu den ältesten bekannten Würsten gehören wohl die Frankfurter Würstchen. Über sie existieren Aufzeichnungen aus dem 13. Jahrhundert und der Name ist seit 1860 als geographische Herkunftsbezeichnung geschützt. Das originale Frankfurter Würstchen wird im Staatsgebiet Frankfurts produziert und besteht ausschließlich aus Schweinefleisch. Sie ist eine längliche und dünne Brühwurst und verdankt ihr besonderes Aroma einem speziellen Räucherverfahren. Ein gutes Frankfurter Würstchen zeichnet sich durch helles, rosafarbenes Brät aus, sowie durch ihre Festigkeit und den knackigen Biss.

Interessanterweise werden Frankfurter Würstchen gern mit Frankfurtern verwechselt. Eine Frankfurter ist aber tatsächlich ein Wiener Würstchen, das 1805 von einem Metzger in Wien kreiert wurde, der seine Lehre in Frankfurt machte. Diese hat neben dem Schweinefleisch auch Rindfleischanteile. Wer aber in Österreich eine Wiener bestellt, der bekommt eine Aufschnittwurst, die er nicht besonders gut in der Hand halten kann.

Frankfurter Würstchen sind in Deutschland sehr beliebt: Sie werden meist mit Brot und Senf gegessen, aber auch mit Kartoffelsalat und Meerrettich. Bei der Zubereitung werden sie etwa acht Minuten im heißen Wasser gebadet und dürfen nicht kochen. Des Weiteren verwendet man Frankfurter Würstchen gern in Erbsen- oder Grünkohlsuppen, aber auch in diversen Eintöpfen und natürlich in Hot Dogs.

Wem die Wurst ein wenig langweilig wird, der begibt sich ins Internet und sucht nach Rezepten für die Zubereitung der Frankfurter Würstchen. Mittlerweile finden sich über 500 verschieden Möglichkeiten, sich diese besondere Wurst noch schmackhafter zu machen.

Zu den bekanntesten Herstellern Frankfurter Würstchen gehört die G.A. Müller GmbH. Sie fertigt diese nach den traditionellen Rezepten an und überzeugt seit Jahren mit hervorragender Qualität.

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